Bispingen

Kaum eine Gemeinde hat sich in den vergangenen Jahren derart verändert und entwickelt wie
Bispingen. Zeichneten sich Bispingen und die umliegenden Ortschaft in der Vergangenheit vor
allem durch ihre Lage direkt am Naturschutzgebiet und entsprechende landschaftliche Reize aus,
so sind Attraktionen hinzugekommen, die deutschlandweit bekannt gemacht haben. Seit Oktober
2006 gibt es, direkt an der Autobahn gelegen, den Snow-Dome, ein Wintersportparadies der
besonderen Art. Hier können die Besucher völlig unabhängig von der Jahreszeit dem Wintersport
frönen – oder als Zuschauer in der Gastronomie verweilen. Direkt neben dem Snow-Dome befindet
sich die Anlage Ralf Schumacher Kart & Bowl – eine der modernsten Kartanlagen Europas mit
Indoorbahn, Outdoorbahn, eigener Gastronomie und Lounge, außerdem gibt es hier eine Sechs-
Bahn-Bowlinganlage.
Wer keine Höhenangst kennt oder diese vielleicht besiegen möchte, kann im Kletter-Event-
Park High Walker in drei Hochseilklettergärten auf einem 7000 Quadratmeter großen Areal seine
körperliche Fitness ausprobieren.
Hier finden nicht nur geübte Kletterer ihre Herausforderung, auch für Anfänger gibt es entsprechende
Parcours. Zudem soll die Anlage für erlebnispädagogische und teamorientierte Programme
genutzt werden.
Eine weitere Attraktion am Brunausee ist die Quadbahn, auf der Kinder, Jugendliche und natürlich
auch Erwachsene auf einer 300 Meter langen, hügeligen Sandbahn fahren können.
Als Paradies auf Erden präsentiert sich der kulturhistorische Landschaftspark Iserhatsche. Zur
Iserhatsche gehören die Jagdvilla, der Burgberg „Montagnetto“ und der philosophische barocke Eisenpark.
Uwe Schulz-Ebschbach hat 1986 das Jagdschloss Iserhatsche gekauft, ist seit 1989 damit beschäftigt, das Jagdschloss selbst
nach alten Plänen wieder in seinem ursprünglichen Glanz erstehen zu lassen, den Garten in einen
Landschaftspark umzuwandeln.
In der bewohnten Jagdvilla erhält man einen außergewöhnlichen Einblick in die Welt der großbürgerlichen Gesellschaft um
die Jahrhundertwende. Der Landschaftspark auf einer Fläche von 230 000 Quadratmetern beherrbergt
die größte philosophische barocke Eisen-Gartenanlage Europas – 2500 Quadratmeter groß,
mit dem Ebereschen-Eisenglockenbaum und weiteren Werken des Bildhauers und Malers W.
Hengstenberg. Der Montagnetto ist ein beindruckender Burgberg, ein ökologischer Multifunktionsbau
mit Großwasserfall, Darstellungen der Wasserkunst, goldenem Jahreszeiten-Wasserfall, Brotbackgrotte,
Hochzeitsschmiede und Sala del Monte (Hochzeitssaal und Herzstück des Berges), der mit seiner kunsthandwerklichen Einzigartigkeit
für besondere Anlässe genutzt werden kann.
Auch in diesem Jahr hat der CenterParc für Tagesgäste geöffnet, die die vielen Angebote auf dem weitläufigen Gelände nutzen können.
Lediglich für das Aqua Mundo, das große Erlebnisbad, ist eine Anmeldung für einen Tagesbesuch erforderlich.
Viel Spaß, Sport und Spiel erwartet die Besucher im Luhetalbad, dem beheizten Hallen- und Freibad in Bispingen. Außer dem großen Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken
gibt es auch einen Beachvolleyplatz und vieles mehr, im Hallenbadbereich kann eine moderne Sauna genutzt werden.
Für Naturfreunde bietet Bispingen mit der unmittelbaren Nähe des Naturschutzgebietes ideale Möglichkeiten. Im Zentrum des
Naturparks Lüneburger Heide befindet sich der 169,2 Meter hohe Wilseder Berg. Von hier aus hat man herrliche Ausblicke in die
weite Heidelandschaft. Hier und im nahen Totengrund begann man mit dem Heide-Naturschutz.
Bei klarer Sicht sind von hier aus sogar die Türme von Lüneburg und Hamburg zu sehen. Der Wilseder Berg zählt neben dem Totengrund
zu den bekanntesten Landschaftsteilen der Lüneburger Heide. Er ist eines der ersten Grundstücke des heutigen Naturschutzgebietes,
das der bekannte Heidepastor Wilhelm Bode aus Egestorf für den Verein Naturschutzpark e. V. (VNP) im Jahre
1910 erwarb. Unterstützt durch Mitglieder, Sponsoren und die öffentliche Hand, ist der VNP heute Eigentümer von annähernd
8200 Hektar Heide, Moor, Wald, Acker und Grünland, deren Pflege und Erhaltung im Sinne des Schutzes dieser einmaligen Kulturlandschaft
Ziel und Aufgabe des Vereins ist.
Wer Bispingen und die Umgebung kennenlernen möchte, hat mit der Ringbus-Linie Heide-Shuttle ideale Voraussetzungen:
Die Busse verkehren kostenlos auf mehreren Strecken, sogar Fahrräder können mitgenommen werden. Einen Fahrplan hält die
Bispingen-Touristik bereit. Für Radfahrer besonders reizvoll