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Sehenswertes

Bergen mit seinen Ortschaften ist ein landwirtschaftlich geprägtes Gebiet mit vielen Wald- und Flurflächen und somit viel frische Luft aus erster Hand. Große Sehenswürdigkeiten wie der Hamburger Michel oder die Tower Brigde in London findet der Besucher hier nicht. Kleine, aber feine Sehenswürdigkeiten bieten sich aber dem Gast beim näheren Hinschauen, sie sind nicht so reich gesät aber im kleinen Umfang vorhanden.
Im Heimatmuseum Römstedthaus, einem etwa 350 Jahre alten niedersächsischen Zweiständer-Bauernhaus, wird ein umfassender Einblick in ländliche Lebensweise ermöglicht. Dargestellt wird der bäuerliche Alltag vergangener Jahrhunderte.

Zusätzlich wird in der Zehntscheune auf dem Gelände des Heimatmuseums die Dauerausstellung „Archäologische Funde in und um Bergen“ gezeigt.
Das Museum ist geöffnet von April bis Oktober jeweils montags bis freitags von 09.30 - 12.00 Uhr und montags bis donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr. Zusätzlich ist das Museum von Juli - September freitags von 15.00 - 17.00 Uhr und samstags und sonntags von 10.00 - 12.oo Uhr und 14.30 - 16.30 Uhr geöffnet.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören die evangelische St. Lamberti-Kirche, die katholische Sühnekirche und die evangelische Fabian und Sebastian Kirche in Sülze. Ebenfalls nach Voranmeldung ist in Sülze das Afrika-Museum zu besichtigen.

Die Hügelgräber bei Wohlde und das Großsteingrab in Siddernhausen runden das Besichtigungsprogramm ab. In diesem Zusammenhang ist auch zu empfehlen ein Besuch der Großsteingrabanlage „Siebensteinhäuser“ in Ostenholz auf dem Gebiet des Truppenübungsplatzes Bergen jeweils am Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen.

Auf halber Strecke zwischen Bergen und Winsen/Aller an der L 298 auf dem Gebiet des Gemeindefreien Bezirks Lohheide liegt die Gedenkstätte Bergen- Belsen. Die Gedenkstätte dient heute zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Folgen.

In großem Umfang wurden Kriegsgefangenenlager eingerichtet, unter anderem auch auf dem Truppenübungsplatz. Seit etwa Mitte des Jahres 1943 wurden auf Befehl Himmlers in einem Teil des Lagers Juden interniert, die wegen ihrer Verbindungen zum Ausland für den Austausch gegen internierte Reichsdeutsche geeignet erschienen. Seit 1944 wurden immer mehr Menschen in das Lager gebracht. Bergen-Belsen war zum Konzentrationslager geworden. Gegen Ende des Krieges erhöhte sich ihre Zahl mit den zusammenbrechenden Fronten auf etwa 60.000. Am 15.04.1945 wurde das Lager von britischen Truppen befreit.

Die Zivilbevölkerung Bergens musste am 22.04.1945 von einer Stunde zur anderen für einige Wochen den Ort räumen und ihn ehemaligen Häftlingen und Kriegsgefangenen zur Plünderung überlassen.
Mehr als 20.000 Häftlinge waren an Unterernährung und Seuchen gestorben, etwa 13.000 weitere Opfer gab es noch in den Tagen nach der Befreiung.
Im Haus der Stille sollen die Besucher der Gedenkstätte eine Möglichkeit haben, ihre individuelle Art des Gedenkens und Betens zu finden. Niemand weiß, welches die angemessenen Formen sind, in denen in den nächsten Jahrzehnten die notwendige Erinnerung an das namenlose Grauen dieses Lagers Ausdruck finden kann. Das Haus der Stille ist ein Angebot, im Respekt vor der Würde des Friedhofes und der alten Gedenkmarken einen zeitgemäßen Platz für die innere Verarbeitung der Eindrücke und Gedanken zu finden.

Die Gedenkstätte ist täglich geöffnet von 09.00 - 18.00 Uhr.